Medizintechnik – Was ist das?

Die Medizintechnik ist die Grundlage für eine erstklassige medizinische Versorgung. Mehr als  500’000 Produkte sind Alltag in Spitälern, Arztpraxen und in der Pflege. Sie retten Leben und  verbessern die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten, von Menschen mit Behinderung  und von Betagten. Medizintechnische Innovationen zur Vorbeugung, Diagnose und Therapie von  Krankheiten unterstützen ein selbstbestimmtes Leben. 

Medizintechnik – gemacht für alle Lebenslagen

Medizintechnik ist mehr als Rollstuhl, Herzschrittmacher und Computertomograf. Medizintechnik ist auch im Leben gesunder Menschen allgegenwärtig und begleitet sie ein Leben lang. Selbst vor der Geburt ist sie schon da: Das Ultraschallgerät ermöglicht den Eltern den ersten Blick auf ihr werdendes Kind. Nach der Geburt werden Fiebermesser und Pflaster zu ständigen Begleitern. Herangewachsen zum Teenager, hilft das Röntgengerät bei der Kontrolle der Zahnstellung, und Kontaktlinsen korrigieren die Kurzsichtigkeit. Nach dem Fahrradsturz stabilisiert die Metallschiene das gebrochene Handgelenk. Die Spirale verhindert die Schwangerschaft, der Schwangerschaftstest bestätigt sie. Wenn dann das Alter seinen Tribut fordert, leistet das Blutdruckgerät gute Dienste, während Telemedizin ein selbständiges Leben in den eigenen vier Wänden unterstützt.

Medizinprodukte leisten unschätzbare Dienste bei Diagnose, Monitoring und Behandlung von Krankheiten. Sie helfen bei der Versorgung nach Unfällen, oder wenn es darum geht, das Leben von Menschen mit Behinderung zu erleichtern. Und wenn es hart auf hart kommt, retten Medizintechnik-Produkte wie der Defibrillator oder die Herz-Lungen-Maschine Leben. Rund 10’000 Produktfamilien widerspiegeln die Vielfalt der Medizintechnik. Sie sind dazu da, die Gesundheit jedes Menschen nach seinen individuellen Bedürfnissen zu schützen, zu verbessern und zu erhalten.

Was ist ein Medizinprodukt?

Quelle: Swissmedic

Legaldefinition

«Medizinprodukte sind Produkte, einschliesslich Instrumente, Apparate, In-vitro-Diagnostika, Software und andere Gegenstände oder Stoffe, die für die medizinische Verwendung bestimmt sind oder angepriesen werden und deren Hauptwirkung nicht durch ein Arzneimittel erreicht wird.»
(Heilmittelgesetz Artikel 4 Absatz b)

Produktegruppen

Wie kommt ein Medizinprodukt auf den Markt?

Quelle: Swissmedic