Solide Basis für nächsten wichtigen Schritt mit Europa

Swiss Medtech fordert rasche, pragmatische Lösung für Medtech-Branche

Swiss Medtech nimmt die deutliche Ablehnung der Begrenzungsinitiative durch Volk und Stände erfreut zur Kenntnis. Das Ergebnis bringt wiederholt und klar zum Ausdruck, dass die Schweizer Bevölkerung den bilateralen Weg der Schweiz mit der Europäischen Union (EU) gutheisst. Die grosse Unterstützung der Stimmbevölkerung ist eine solide Basis für den nächsten wichtigen Schritt zur Festigung der Beziehung mit der EU. Die Stärkung des bilateralen Wegs ist zentral, denn ohne regelmässiges Aufdatieren verlieren die bilateralen Verträge mit der Zeit ihren Wert. Die Schweizer Medizintechnikbranche ist der erste Industriezweig, den dies in aller Härte trifft: Wird das Abkommen über den Abbau technischer Handelshemmnisse (Mutual Recognition Agreement, MRA) für Medizinprodukte bis Mai 2021 nicht aufdatiert, verliert die Branche den bisher direkten Zugang zum EU-Binnenmarkt. Aufgrund der zeitlichen Dringlichkeit fordert Swiss Medtech den Bundesrat auf, sich mit der EU prioritär auf eine rasche und pragmatische Lösung beim MRA zu einigen. «Die Aktualisierung des MRA ist nicht nur für die Unternehmen wichtig, sondern auch und insbesondere für die Patienten- und Versorgungssicherheit im In- und Ausland», sagt Beat Vonlanthen, Präsident Swiss Medtech mit Nachdruck.

Swiss Medtech vertritt als Branchenverband der Schweizer Medizintechnik mehr als 600 Mitglieder. Mit 63’000 Beschäftigten und einem Beitrag von 16.4% zur positiven Handelsbilanz der Schweiz ist die Medizintechnik eine volkswirtschaftlich bedeutende Branche. Swiss Medtech tritt ein für ein Umfeld, in welchem die Medizintechnik Spitzenleistungen zugunsten einer erstklassigen medizinischen Versorgung erbringen kann.

swiss-medtech.ch